Ashwagandha
Ashwagandha (Withania somnifera) ist ein adaptogenes Kraut, das seit über 3000 Jahren in der ayurvedischen Medizin verwendet wird.
Was ist Ashwagandha?
Ashwagandha (Withania somnifera), auch indischer Ginseng oder Winterkirsche genannt, ist eines der am häufigsten verwendeten Kräuter in der ayurvedischen Medizin.
Wie wirkt Ashwagandha?
Die aktiven Substanzen von Ashwagandha werden Withanolide genannt. Diese wirken über mehrere Mechanismen:
- HPA-Achse — Ashwagandha moduliert die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse, die die Stressreaktion des Körpers steuert. Dies kann die Cortisolspiegel senken.
- Schilddrüsenfunktion — Ashwagandha kann die Schilddrüse stimulieren und die Produktion von T3 und T4 unterstützen.
Stressreduktion und Cortisol
Mehrere doppelblinde, placebokontrollierte Studien zeigen, dass Ashwagandha die Cortisolspiegel um 11-32 % senken kann. In einer Studie mit 60 Teilnehmern, die 300 mg Ashwagandha-Extrakt (KSM-66) zweimal täglich über 60 Tage einnahmen, sanken die Cortisolwerte signifikant im Vergleich zur Placebogruppe.
Schlaf
Ashwagandha hat sich als schlaffördernd erwiesen.
Körperliche Leistungsfähigkeit
Kognitive Funktion
Dosierung
- Stressreduktion: 300-600 mg standardisierter Extrakt (KSM-66 oder Sensoril) pro Tag
- Schlaf: 300-600 mg, abends eingenommen
- Körperliche Leistungsfähigkeit: 300-600 mg pro Tag
- Wurzelpulver: 1-6 g pro Tag (geringere Konzentration an Withanoliden)
Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen
Ashwagandha wird allgemein gut vertragen. Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Magenbeschwerden, Durchfall und Schläfrigkeit. Schwangere, Personen mit Autoimmunerkrankungen und diejenigen, die Schilddrüsenmedikamente einnehmen, sollten es ohne ärztliche Rücksprache vermeiden.





